KETTELER-FRANCKE-SCHULE

DIE KETTELER-FRANCKE-SCHULE 

Eine Schule für alle Kinder 


Die Ketteler-Francke-Schule ist eine lebendige Grundschule im Bad Homburger Stadtteil Kirdorf. Etwa 420 Kinder aus vielfältigen sozialen, sprachlichen und kulturellen Hintergründen lernen hier gemeinsam – individuell gefördert, ganzheitlich begleitet und mit Blick auf ihre Stärken.

 

Unsere Schulgemeinde lebt das Motto: „Wir lernen und arbeiten in kooperativer Selbstständigkeit“. Dabei setzen wir auf stärkenorientiertes Arbeiten – bei Kindern wie bei Lehrkräften. Wir möchten Stärken sichtbar machen, weiterentwickeln und gezielt fördern.

 

Konfliktlösung verstehen wir als Chance zur Entwicklung: Wir fördern die Reflexion des eigenen Verhaltens und die Bereitschaft zur Wiedergutmachung – statt auf Sanktionierung zu setzen. Prävention ist uns wichtig. Durch ein gezieltes Classroom-Management schaffen wir einen verlässlichen Rahmen für gemeinsames Lernen und Zusammenleben.

 

Viele unserer Lehrkräfte sind in ETEP (Entwicklungstherapie und Entwicklungspädagogik) qualifiziert und arbeiten eng im multiprofessionellen Team zusammen. Auch auf Leistungsebene orientieren wir uns an den PERMA-Kriterien für Wohlbefinden und positive Schulentwicklung -  mit einem klaren Blick auf das, was gut gelingt.

 

In einer offenen, wertschätzenden Atmosphäre können unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, ihre Talente entfalten und lernen, mit anderen kooperativ und selbstständig zu wachsen – im Unterricht, im Schulgarten, im Schülerparlament oder bei zahlreichen Projekten mit unseren lokalen Partnern. Unsere Schule ist ein Ort, an dem Lernen, Leben und Gemeinschaft Hand in Hand gehen.

 

                                                       IHRE                                   
                                         CHRISTINA KLOTZ

                                          (SCHULLEITERIN) 

 Spendenlauf 

zu Gunsten des Ganztages, Bewegung und Raumaustattung am 28. Mai 2026

für alle aktuellen und zukünftigen Schülerinnen und Schüler der KFS

AKTUELLES

Ganztag an der KFS


Auf der Seite "Ganztag" finden Sie alle Informationen, Anmeldeformalitäten und Unterstützung zum Ganztagskonzept und zum Betreuungsangebot ab dem Schuljahr 2026/27. 

Neues Klettergerüst für mehr Bewegung und Spaß

Unser neues Klettergerüst ist endlich freigegeben!
Seitdem wird es zu jeder möglichen Zeit von unseren Schülerinnen und Schülern mit leuchtenden Augen erkundet. Die Kinder haben den Gestaltungsprozess aktiv mitbegleitet. Im Schülerparlament und in den Klassenräten wurde darüber abgestimmt, welche Elemente ihnen für das Klettergerüst besonders wichtig sind. 
Unser Dank geht an das Hochbauamt vom Hochtaunuskreis, das mit langem Atem und Einsatz dieses großzügige Klettergerüst ermöglicht hat. Die Kosten wurden dankenswerterweise vollständig vom Kreis übernommen.
Wir freuen uns sehr, dass auf diese Weise unser Schulhof einiges an Attraktivität gewonnen hat!

KFS auf der Messe an der Uni Frankfurt 

Am Dienstag, den 17.03.2026 nahm die Ketteler-Francke-Schule an der Messe „Balance for Life“ an der Universität Frankfurt teil. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der mentalen Gesundheit von Kindern bereits im Grundschulalter. Neben Vorträgen und Workshops präsentierten wir uns gemeinsam mit Frau Angelika Lincoln auf dem „Markt der Möglichkeiten“, wo unsere beiden Kolleginnen „Yoga" und „Safe Place“ von unserer Schule vorstellten.

Hier gibt es weitere Infos:
https://gamma.app/docs/Yoga-an-der-Ketteler-Francke-Schule-66rm9bigclglx23

Ferien und schulfreie Tage 

Eine Übersicht der aktuellen Ferientermine und schulfreien Tage finden Sie in der folgenden Datei sowie im Terminplan unter den Elterninformationen.

Kunstausstellung zum Thema "Upcycling" vom 26.03.2026

IMPRESSIONEN  


EIN  BLICK  IN  UNSERE  SCHULE

UNSERE NAMENSGEBER

Unsere Schule wurde nach zwei berühmten Männern benannt: 


      FREIHERR WILHELM EMMANUEL VON KETTELER UND AUGUST HERMANN FRANCKE.

Beide Männer wollten erreichen, dass es armen Menschen besser geht. 
Sie waren ein Vorbild. Man soll sich durch den Namen der Schule ein Leben lang an ihre guten Taten erinnern. 

FREIHERR WILHELM EMMANUEL VON KETTELER 

wurde am 25.12.1811 in Münster geboren. 
Er war der bedeutendste deutsche Bischoff des 19. Jahrhunderts und ein bekannter Politiker. 

Zunächst schlug er eine juristische Laufbahn ein. 
Aus Glaubens- und Gewissensgründen quittierte er den Staatsdienst und studierte in den Jahren 1841 bis 1843 Theologie in München. Am 1. Juli 1844 wurde von Ketteler dann in Münster zum Priester geweiht. 
Die damalige Zeit war geprägt durch Hungersnöte, keine soziale Absicherung, Arbeitslosigkeit und Armut. 
Sein unermüdlicher Einsatz galt der Linderung des durch Armut, Krankheit und mangelnde Ausbildung hervorgerufenen Elends. Er beschäftigte sich sein Leben lang mit der Frage, was man tun könne, damit es armen und kranken Menschen besser geht. 
In den Jahren 1846 bis 1848 war er als Pfarrer in Hopsten tätig. Dort lebten damals ca. 2000 Menschen in großer Not. Um diese Not zu lindern, gründete er einen Verein zur Unterstützung der Armen und veranlasste seine adelige Verwandtschaft, mit Wagenladungen von Getreide den vielen Hungernden zu Hilfe zu kommen. Von Ketteler selbst besuchte die von anderen gemiedenen Häuser, in denen der Typhus herrschte, pflegte die Kranken und wusch die Leichen. Auf seine Anregung hin entstand in Hopsten ein Krankenhaus für arme Menschen. Dieses Krankenhaus gibt es bis heute noch. 
Er wollte diese Armutszustände in Deutschland verändern. Daher arbeitete er nicht nur als Priester und Bischof, sondern auch als Politiker und trat dabei leidenschaftlich für Arbeitnehmerrechte, Sozialversicherung und mehr Bildung gegen Armut und Not ein. Um dies zu schaffen, gründete er sogar eine Partei, die Zentrumspartei. 1848 war er als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung Vorkämpfer für die Freiheit der Kirche und der christlichen Schule. 
Im Jahr 1850 wurde er vom Papst zum Bischof von Mainz ernannt. Zu seinen Aufgaben gehörte da auch die Grundsteinlegung der Sankt Johannes Kirche 1859 und deren Einweihung 1862 in Kirdorf. Von Ketteler kam immer wieder gerne nach Kirdorf. 
Er war ein großer Förderer der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung „KAB“. Die KAB steht für die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft, in der allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme ermöglicht wird und sie ist eine Interessenvertretung für Arbeitnehmer, für Frauen und Familien sowie für ältere und sozial benachteiligte Menschen. Aus diesem Grund nannte man ihn auch „Arbeiterbischof“.
In den Jahren 1871/72 vertrat er als Reichtagsabgeorneter im beginnenden Kulturkampf die Rechte der Kirche. 
1872 legte er sein Mandat nieder. 
Zwei im Rahmen des Kulturkampfs beschlossene Gesetze griffen in die Autonomie der Kirche ein. Im Oktober 1873 prangerte er vor mehr als 25.000 Menschen in seiner Predigt diese Regelungen bzw. Gesetze an. Da die Erörterung staatlicher Angelegenheiten jedoch nach dem Kanzelparagraphen verboten war, wurde er nach seiner Ansprache verhaftet und zur Höchststrafe von zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Das löste damals heftige Proteste aus. Von Ketteler starb am 13.7.1877 in Burghausen (Oberbayern).

AUGUST HERMANN FRANCKE 
wurde am 22.3.1663 in Lübeck geboren. 
Er war ein evangelischer Pfarrer und Lehrer, der sich ebenfalls sein Leben lang damit beschäftigte, wie er den Armen und Waisen helfen konnte und er war stark an der Jugenderziehung interessiert. 
An der Universität Halle lehrte er zunächst als Professor für Griechisch und Theologie. Zudem arbeitete er in den Jahren 1692 – 1715 als Pfarrer in Halle-Glaucha und im Anschluss daran bis 1727 in der St. Ulrich-Kirche in Halle. Dabei setzte er sich besonders für die arme und notleidende Bevölkerung ein und wollte es nicht hinnehmen, dass viele Kinder zu seiner Zeit keine Chance auf eine Schulbildung hatten. Deshalb baute er revolutionäres Schulsystem auf, in dem Kinder jeder Herkunft unterrichtet und gefördert wurden. 
Im Jahr 1695 gründete er in Halle die bis heute bestehenden Franckeschen Stiftungen. In dieser „Schulstadt“ gab es verschiedene Einrichtungen zur Erziehung und Betreuung Jugendlicher. Zunächst errichtete er dort ein Waisenhaus, in dem die Kinder ohne Eltern lebten und dort auch zur Schule gehen konnten. Mit der Zeit baute er noch eine Schule für die Kinder der Adeligen und Reichen. In die Lateinische Schule gingen begabte arme Kinder und die Kinder der Adeligen und Reichen. Im Anschluss baute er auch noch eine Schule für Mädchen. Somit hatten alle Kinder, egal ob Junge oder Mädchen, egal ob arm oder reich, die Möglichkeit, zu lernen. Denn Francke hatte schon sehr früh erkannt, dass Bildung die einzige Möglichkeit ist, der Armut zu entkommen. Mit der Zeit wurden eine Apotheke, eine Buchhandlung, ein Verlag und eine Druckerei angegliedert, mit deren Einnahmen sich das Waisenhaus finanzieren ließ. Es folgten noch ein Pädagogium, eine angegliederte, Cansteinsche Bibelanstalt und eine Ostindische Missionsgesellschaft. 
Die Franckeschen Stiftungen haben wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Erziehungswesens in Deutschland gehabt (durch z.B. Lehrerseminare, Einbeziehung der Realien in den Unterricht). 
Seinem Einfluss ist es auch zu verdanken, dass 1717 in Preußen die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde. Francke starb am 8.6.1727 in Halle. 
Auf dem Gelände der historischen Schulstadt befinden sich bis heute mehr als 40 Bildungs- und Sozialeinrichtungen. 

UNSER SCHULLIED

DER KI - KA - KETTELER - FRANCKE - HIT


In den ersten Klassen wird der „KIKA-Song“ von den Musiklehrkräften mit den Kindern eingeübt. In den weiteren Jahrgängen wird er von den Musiklehrkräften mehrmals wiederholt. Der Song wird bei Zusammenkünften oder Veranstaltungen der Schulgemeinschaft regelmäßig von allen Schülerinnen und Schülern gesungen. 

 
 1.     
 Früh am Morgen bevor es Achte schlägt, 
da gehen wir von zu Hause los, es ist schon spät!
Wir fangen nur zusammen richtig an – 

als Team klappt´s besser, weil jeder etwas kann!
 
Refrain:
Die Ki-, Ka-, Ketteler-Francke ist der Hit!
Groß und klein und dick und dünn – alle machen mit!
 
2.     
Viele Freunde hat hier doch jedes Kind.
Uns ist doch ganz egal, woher die alle sind.
In dieser bunten Schule leben wir
Und jede Klasse hat auch ihr besonderes Tier!
 
3.     
Mal schlechte Laune? – Das kennt ja Klein und Groß,
doch wenn man ärgert, schubst und auslacht ist was los!
Auch Spucken und Beschimpfen ist hier out,
Wir wollen zusammen Spaß – das geht nicht, wenn man haut!
 
                                                                                                               Text: Michael Sturm

KONTAKT

Adresse

Ketteler-Francke-Schule
Weberstraße 18
61350 Bad Homburg vor der Höhe

Sekretariat

Diana Böhm

Tel.: 06172-82730

Fax: 06172-983971

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Öffnungszeiten

montags bis freitags 8:15 Uhr bis 12:30 Uhr